Browsing Category

Lifestyle

Lifestyle

Wenn die Küche zum Saft-Laden wird

September 4, 2016
Säfte

Saft-Fastenkuren sind ja schon seit längerer Zeit in vieler Munde. Ich habe einen Entsafter zu Hause, mit dem ich ab und zu mal leckere Säfte herstelle, wenn es die Zeit erlaubt. Eine Saft-Fastenkur habe ich noch nie gemacht – würde ich aber sehr gern mal machen. Im Internet habe ich viele verschiedene Firmen gefunden, die fertige Säfte für solche Kuren anbieten. In unterschiedlicher Qualität und Vielfalt. An sich finde ich das Konzept klasse, aber mit ca. 80 – 100 Euro für Säfte für 3 Tage hat es natürlich auch einen stolzen Preis.

Ich habe mir überlegt, in nächster Zeit mal eine solche Kur zu machen. Die Säfte dafür will ich mir allerdings in meinem Entsafter selbst zubereiten und versuchen, so viele Zutaten wie möglich aus dem Garten zu benutzen. Heute habe ich schonmal angetestet und drei verschiedene Säfte zubereitet: Apfel-Zitrone, Karotte-Kürbis-Apfel-Ingwer-Zitrone und Rote Beete-Trauben-Apfel-Kürbis.

Gekauft habe ich dafür Ingwer, Zitrone und ein paar Äpfel. Der Rest stammt aus dem Garten. Da schmecken die Säfte gleich doppelt so gut. 🙂

Jetzt lassen wir uns die Säfte erstmal schmecken und dann mach ich mir Gedanken, welche Säfte ich für die Saft-Fastenkur machen möchte.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!

 

Eure Anne

Saftladen

Lifestyle

Meine erste Whole Food Box

Juli 28, 2016
IMG_8231

Hallo meine Lieben,

lange habe ich hier auf dem Blog nichts von mir hören lassen. Es tut mir so leid! Ich denke, das war mein persönliches Sommerloch. Wenn draußen die Sonne scheint, kann ich mich nur schwer dazu bewegen, mich stundenlang an den Laptop zu setzen. Aber heute habe ich etwas echt cooles zu berichten, denn ich durfte die Whole Food Box testen. Vielen Dank an dieser Stelle an die liebe Rosa und den lieben Johann, ein junges Ehepaar aus Leipzig, die die Whole Food Box in´s Leben gerufen haben und mir die Juli-Ausgabe zur Verfügung gestellt haben.

Jetzt denkt ihr vielleicht: Eine vegane Food-Box? Davon gibt es doch schon so viele. Was soll denn an dieser hier so besonders sein…

Das dachte ich zunächst auch. Aber ich muss wirklich sagen: Die Box hat mich total positiv überrascht. Oft findet man in solchen Boxen zwar coole Produkte, die man noch nicht kannt, von Firmen, die man nicht kennt. Aber meinst sind viele dieser Produkte so speziell, dass sie dann ewig im Schrank liegen und auf DEN Einsatz warten, der aber irgendwie nicht kommen mag.

Anders bei der Whole Food Box. Aber beginnen wir von vorn.

IMG_8232IMG_8234

 

 

 

 

 

 

 

9 Produkte sind in der Box enthalten, die 24,90 € kostet. Alles davon kann ich super verwenden und habe dies auch schon teilweise getan.

 

IMG_8236

IMG_8237

Ich bin total begeistert von den tollen Produkten. Als erstes habe ich den Eistee von Ohnly probiert. Den fand ich richtig lecker. Ich hätte ihn eigentlich richtig süß erwartet, war er aber überhaupt nicht. Ein Blick auf die gesunde Zutatenliste bestätigt das.

Das Brotzeitsalz passt super auf Tomaten und Gurken, aber auch auf „Butterbrot“ oder ähnliches. Auch zum mediterranen Kochen richtig lecker.

IMG_8238IMG_8239IMG_8241IMG_8323IMG_8240

Canihua (das kleine „Quinoa-Korn“ und PIKA PIKA habe ich leider noch nicht ausprobieren können, obwohl ich auf beides sehr gespannt bin.

Ein leckerer Tee in einer total süßen Verpackung ist der „Lemon Detox“ Tee. Ich habe schon viele Tassen Tee davon getrunken und ich kann ihn sehr empfehlen.

Mit der „Creamed Coconut“ kann man super Suppen verfeiern oder auch Pralinen machen. Vielleicht mache ich demnächst mal ein Rezept damit und teile es mit euch 🙂

 

IMG_8242

 

Mein Lieblingsprodukt sind die Jumbo Pistazien. Das ist der Tatsache geschuldet, dass ich Pistazien einfach über alles liebe. Und dann noch in der JUMBO Variante. Einfach ein Genuss.

 

 

 

 

IMG_8243Das Bio-Traubenkernmehl war in kleiner Größe zum Probieren in IMG_8244der Box. Ein sehr hochwertiges Mehl, welches ich aber leider noch nicht ausprobiert habe.

Das letzte Produkt sind die frechen Freunde „Banane&Himbeere“ von erdbär. Diese kenne ich aus der Babyabteilung der Drogerie und bin daher bisher immer daran vorbeigelaufen. Ich muss aber sagen, dass sie als kleiner Snack die Arbeitszeit sehr versüßt haben – und das ohne zusätzliche Süßung, sondern einzig und allein durch die Süße aus Früchten.

Alles in allem eine wundervolle, supersüße, mit Liebe zusammengestellte Box, die mich wirklich sehr positiv überrascht hat. Wenn ihr gerne mit neuen Produkten experimentiert und neue Firmen kennenlernt, dann ist die Whole Food Box auf jeden Fall etwas für euch. Einmal im Monat könnt ihr euch von ihr überraschen lassen. Dabei übersteigt der Wert der enthaltenen Produkte immer den Preis der Box. Ihr spart also auch noch Geld im Vergleich zum einzelnen Kauf der Produkte.

Probiert sie mal aus und berichtet mir gern, wie sie euch gefällt. Ich bin schon gespannt! 🙂

Viele liebe Grüße

Eure Anne

Lifestyle

Meine nu3 Insider-Box ist da!

März 20, 2016
Blick in die Box

Pünktlich zum Wochenendstart kam meine allererste nu3 Insider-Box bei mir an. Ich habe mich – wie ihr vielleicht schon vermuten könnt – für die vegane Variante entschieden. Ansonsten wurde ich vom Inhalt her komplett überrascht. Und zwar sehr positiv. 🙂

Schauen wir doch gleich mal zusammen rein:

offene Box

Schon der erste Blick ist klasse. Tolle Produkte in sehr guter Qualität sind in der nu3 Insider-Box enthalten.

Hier nochmal die Produkte im Einzelnen:

Maca-Pulver

Maca

Chiamehl

Chiamehl

Himbeerpulver

Himbeerpulver

Lovechock Mandel/Maulbeere

Lovechock

CLIF BAR Coconut Chocolate Chip

Cliffbar

Ich halte euch auf dem Laufenden, was ich mit den einzelnen Produkten schönes backen/kochen werde.

Vielen Dank an nu3! Ich freue mich schon, all diese Leckereien auzuprobieren und bin schon richtig gespannt auf die nächste Box.

 

Alles Liebe

Eure Anne

Lifestyle

Melasse für Haut, Haare und Nägel?

Februar 3, 2016
Melasse2

MelasseVor ein paar Monaten habe ich >>Melasse* für mich entdeckt. Melasse ist ein brauner Sirup, der recht zähflüssig ist. In meinem Bioladen habe ich mir zum Ausprobieren erstmal ein kleines Glas Zuckerrohr->>Melasse* gekauft. Dafür habe ich 2,99€ bezahlt, was ich ganz okay finde, weil das Glas eine ganze Weile reicht. Ich hatte gelesen, dass die in der >>Melasse* enthaltenen Mineralstoffe (z.B. Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium) durch Vitamin C besser aufgenommen werden können. Als Tipp hatte ich gelesen, dazu ein Glas Zitronenwasser oder Ähnliches zu trinken.

Ich gebe euch den Tipp: Tut das nicht 😀 Ich bin wirklich offen, was neue Geschmacksrichtungen angeht. Aber die Kombi von Melasse und Zitronenwasser war wirklich nicht sehr lecker – nett ausgedrückt. Zumindest sollte man nicht versuchen, die Melasse im Zitronenwasser zu lösen (So wie ich das versucht habe :D). Erstmal löst sie sich aufgrund der sirupartigen Konsistenz nur sehr schwer. Noch dazu schmeckt das einfach nicht zusammen.

Ich esse sie meist pur – einen Teelöffel pro Tag. Hinterher trinke ich z.B. ein Glas Orangensaft. Man kann sie aber auch als Brotaufstrich benutzen oder als Süßungsmittel in Getränken oder Gerichten verwenden. Dabei sollte man aber den recht starken Eigengeschmack der Melasse berücksichtgen.

 

Melasse1

Die >>Melasse* tut meiner Haut, meinen Haaren und meinen Nägeln sichtlich gut. Daher werde ich sie ab jetzt regelmäßig in meinen Tag einbauen.

Probiert es doch auch mal aus und berichtet mir, ob sich bei euch auch etwas dadurch verbessert 🙂

 

Alles Liebe

Eure Anne

 

Bei Amazon bestellen:

>>Melasse*

*Anmerkung: Die Produkt-Verlinkungen auf dieser Seite sind Affiliate Links für die auf einMahl vegan eine geringe Provision erhält, falls Du einen dieser Artikel kaufst. Dies hilft bei der Kostendeckung dieses Blogs.

Lifestyle

Wasser trinken leicht gemacht!

Januar 8, 2016
Wasser

Wasser trinken. Am besten 1,5-2,5 Liter am Tag. Das wird uns von verschiedenen Quellen immer wieder empfohlen.

Aber warum ist das eigentlich so wichtig?

Unser Körper besteht zu 70% aus Wasser. Täglich verlieren wir durch Ausscheidungen, aber auch über die Haut, eine Menge Flüssigkeit: Das sind zwischen 2 und 3 Liter pro Tag!!! Diesen Verlust müssen wir durch trinken wieder ausgleichen, um unseren Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten. 1,5 Liter sollten dabei über  Wasser aufgenommen werden. Der Rest wird durch unsere Nahrung ausgeglichen. Wer Sport treibt, sollte seine Wasserzufuhr deutlich erhöhen, weil dem Körper durch die Anstrengung beim Sport durch das Schwitzen auch eine Menge Wasser verloren geht.

Leichter gesagt als getan! Wie schafft man es, so viel zu trinken, wie nötig?

Einige haben keine Probleme damit, größere Mengen Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Ich schon. Und ich kenne auch eine Menge anderer Leute, die große Probleme damit haben.

Woran das liegt? Keine Ahnung. Ich kann da nur von mir sprechen: Beim Arbeiten vergesse ich meist ganz einfach zu trinken. Außerdem meldet sich mein Durst nicht sehr häufig bei mir. Daher komme ich manchmal sogar nicht einmal auf einen Liter Wasser am Tag.

Ich habe mich gefragt, wie ich das verbessern kann und habe eine App gefunden, die mir jetzt sehr gut dabei hilft, genug zu trinken. Sie heißt Carbodroid und ihr könnt sie euch kostenlos im Google Playstore herunterladen. Im App Store habe ich diese App nicht gefunden. Es gibt dort aber sicher auch Apps, die euch dabei helfen, genug zu trinken.

Wie funktioniert das?Wasser

Man stellt ein, wie viel Wasser das Tagesziel darstellen soll. Außerdem kann man einstellen, wie oft und wie die App dich an das Trinken erinnern soll. Die App sagt mir z.B. alle 2 Stunden: „Bitte trinke etwas Wasser!“. Wenn man etwas getrunken hat, so trägt man es in der App ein. Man drückt einfach auf die Glas- oder Flaschengröße, deren Wasserinhalt man getrunken hat und schon füllt sich der Körper der kleinen blauen Männchens mit dieser Menge Wasser. Auch seine Laune steigt mit jedem Glas Wasser, das du trinkst. Wenn die als Ziel gesetzte Menge Wasser erreicht wurde, strahlen Mund und Augen des Männchens und unten steht „Du hast dein Ziel erreicht.“.

Ich finde diese Art der Erinnerung an das Trinken sehr gut. Seit ich diese App entdeckt habe und jeden Tag nutze, schaffe ich (meist) auch mein Ziel 1,5 Liter Wasser zu trinken.

WasserWeitere Tipps:

Stelle dir morgens schon deine Ration Wasser für den Tag bereit. Entweder in einer Flasche oder z.B. einer Kanne.

Nicht nur pures Wasser zählt – auch ungesüßte Kräutertees sind lecker und versorgen dich mit Wasser. Eine große Kanne Tee auf dem Schreibtisch erinnert immer wieder daran, das Trinken nicht zu vergessen.

Softdrinks, Säfte, Kaffee oder Alkohol zählen nicht in dein Tagesziel mit hinein.

Ein paar Scheiben von Biolimetten oder Biozitronen machen sich sehr gut in einem Glas mit Wasser. Sie peppen es nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich super auf. Genauso gut kannst du Ingwer oder Minze verwenden.

Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Und jetzt ran an die Wasserflaschen!

 

Eure Anne

 

Lifestyle

Deo selber machen: Ohne Aluminium & mit nur 3 Zutaten

August 4, 2015
Deo selber machen

Deos mit Aluminium sind in aller Munde, weil bekannt wurde, dass das enthaltene Aluminium sowohl für uns, als auch für unsere Umwelt schädlich sein kann. Viele Deos werden mittlerweile schon ohne Aluminum angeboten. Doch im Grunde genommen kann man sich das Geld dafür sparen und sich sein Deo selber machen. Dafür braucht man nur 3 Zutaten: 1/2 Glas Wasser, 1 TL Natron und 1 TL Kokosöl.

Zuerst kochst du ein halbes Glas Wasser und gibst es in eine Tasse. Dann nimmst du einen gestrichenen Teelöffel Natron und rührst es in das Wasser. Das Kokosöl gibst du am besten auf einen Metalllöffel und erhitzt es, indem du die Flamme eines Feuerzeuges für einige Sekunden darunter hälst. Das Natron-Wasser-Gemisch und das nun flüssige Kokosöl mit einem Trichter in eine Zerstäuberflasche füllen, schließen und gut schütteln. Schon Fertig!

So einfach und so günstig kannst du dir dein Deo selber machen. Es ist bereits wirksam und schützt dich zuverlässig über den ganzen Tag. Wenn du möchtest, dass dein Deo noch einen Duft bekommt, hast du mehrere Möglichkeiten.

Du kannst zum Beispiel den Rest eines aluminiumfreien Deos aufheben und dein selbstgemachts Deo dazugeben. So musst du keine neue Zerstäuberflasche kaufen und du hast gleich einen Duft dabei, der sich mit deinem Deo vermischt.

Eine andere Möglichkeit ist es, ein klein wenig deiner Lieblingsgesichtscreme oder eines Naturkosmetik-Gesichtswassers mit in die Flasche zu geben.

Den Rest von dem Kokosöl und dem Natron kannst du für dein nächstes Deo aufheben oder auch anderweitig im Haushalt oder für die Hautpflege verwenden.

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Lifestyle

Vegan Box Juli 2015

Juli 15, 2015
VeganBoxJuli2015

Heute kam endlich meine Vegan Box vom Juli. Jeden Monat warte ich gespannt und kann es kaum erwarten zu sehen,

welche tollen Produkte dieses Mal dabei sind. In der Juli-Box waren wieder einmal tolle Produkte enthalten.

Ich habe die kleine Vegan Box für 14,95 € im Monat abonniert. In dieser Box war sogar ein Wert von mehr als 27 € enthalten, wenn man

nach den UVPs geht. Noch dazu waren ein paar Sachen dabei, die ich mir so nie gekauft hätte, weil sie mir entweder zu teuer oder zu

außergewöhnlich erscheinen würden. Und genau dafür liebe ich die Vegan Box. Man kann Produkte ausprobieren, die man sonst

nicht kennengelernt hätte. In toller Qualität, von klasse Firmen. Und das jeden Monat wieder!

Inhalt_Veganbox

In der Vegan Box Juli 2015 waren:

– die Zeitschrift „natürlich vegetarisch“, UVP 3,50€

– Bio Raps-Kernöl mit Buttergeschmack, UVP 7,29€

– Bio Grüne und Kalamata Oliven, UVP 3,99€

– Feueranzünder aus 100% Biomasse, UVP 2,29€

– ein einzelner Pechkeks, UVP 1,50€

– Bio Cashewdrink, UVP 2,29€

– Bio Flic Flocs in Kokos und Orange, UVP 3,39€

– Bio Urgetreide-Mix, UVP 3,39€

 

Am meisten freue ich mich schon auf die Oliven und den Cashewdrink. Das Öl habe ich schon zum Verfeinern von einem Quinoa-Risotto benutzt und es hat hervorragend den Geschmack abgerundet.

Ich freue mich auf das Ausprobieren der verschiedenen Dinge – vielleicht entdeckt ihr ja ein paar wieder in den kommenden Rezepten?

 

Alles Liebe

Eure Anne

 

Lifestyle Organisation

Vegane Selbstversorgung

Juli 11, 2015
10488606_372821716261210_1999234943_n

Ernte Wenn du die Möglichkeit hast, deinen eigenen Garten, deinen Balkon oder vielleicht eine kleine Fläche in einer Gemeinschaftsanlage für den Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern zu nutzten, dann solltest du das unbedingt tun!

Es macht nicht nur unglaublich viel Spaß, den Pflänzchen beim Wachsen und Gedeihen zuzusehen. Es ist auch wirklich klasse, wenn der Tag der Ernte kommt.

Der frische, leckere Duft . . .Pepperoni

Die bunte Vielfalt . . .

Ob dir der eigene Anbau Geld spart, ist nicht eindeutig zu beantworten. Kohlrabipflanzen z.B. kosten schon fast so viel, wie ein fertiger Kohlrabi im Supermarkt.

Aber es ist etwas ganz anderes, das eigene Gemüse und Obst ernten zu können. Zu wissen, wie und wo es gewachsen ist, ob und wenn ja womit es gedüngt wurde. Vegane Selbstversorgung aus dem eigenen Garten ist für mich das pure Glück.

Nicht nur roh oder zu gekochten Gerichten verarbeitet, ist eigene Ernte Gold wert. Auch ist es klasse, sie weiterverarbeiten zu können und so für die kalten Jahreszeiten zu konservieren, in denen im Garten nicht viel oder gar nichts wächst.

Selbstgemachte Marmelade aus schwarzen Johannisbeeren <3Heute habe ich zum Beispiel zusammen mit meiner Mama 2 leckere Sorten Marmelade gekocht. Einmal war das schwarze Johannisbeere und zum anderen rote Stachelbeere. Noch ist meine selbstgemachte Erdbeer-Holunderblütenmarmelade in Gebrauch, aber ich kann es kaum erwarten, die neuen Sorten zu probieren. Solange müssen sie jetzt im Vorratsschrank auf ihren Einsatz warten.

Toll finde ich auch das Einfrieren (mein Gefrierschrank platzt leider jetzt schon :O). Erdbeeren habe ich in Massen eingefroren, aber die Saison neigt sich ja leider schon dem Ende entgegen. Auch Frühlingszwiebeln, Mangold, Kohlrabiblätter & ganz viele Kräuter sind schon eingefroren und verstaut.

Zur Zeit gibt es Himbeeren in Massen im Garten. Nicht nur für Veganer ist ein eigener Garten im Sommer ein  Paradies. Ich versuche in dieser Zeit möglichst viel frisch zu essen. Salate, Smoothies, frische Säfte.

Nutze den Sommer!

Lifestyle

Brich auf zu neuen Ufern!

Juli 9, 2015
Brich auf

Warum war ich 7 Jahre Vegetarierin, bevor ich zur Veganerin wurde?

Im Jahr 2007 hat meine ganze Familie in der vorösterlichen Fastenzeit auf Fleisch & Fisch verzichtet. Mir hat in dieser Zeit nichts gefehlt, sodass ich auch über die Fastenzeit hinaus nicht wollte, dass ein Tier für mich sterben muss. Ab diesem Zeitpunkt, also ab meinem 15. Lebensjahr, habe ich vegetarisch gelebt, um der Tiere willen.

Da ich dachte, dass ich durch Milch, Käse & Co. ausreichend mit allen für meinen Körper wichtigen Stoffen versorgt bin, habe ich mir weiter keine großen Gedanken um meine Ernährung gemacht. Doch mein Interesse an allem, was mit Ernährung zusammenhängt, ist seit dem immer mehr gewachsen. Von veganer Ernährung habe ich zu jener Zeit nicht viel gehalten. Das lag daran, dass ich den Medien und anderen Kritikern geglaubt habe.

Irgendwann habe ich angefangen zu verstehen, dass Tiere nicht nur für Fleisch und Fisch, sondern auch dafür leiden müssen, dass ich Eier, Milch, Sahne, Käse und Quark essen kann. Also habe ich beschlossen, den veganen Anteil in meiner Ernährung zu erhöhen. Mein Vorteil dabei war, dass ich noch nie wirklich gern Joghurt, Quark oder Milch konsumiert habe. Das Buch „Anständig essen“ hat mich dann endgültig dazu bewogen, mich komplett vegan zu ernähren.

Experiment „vegan“

Durch eine sehr gute Freudin bin ich auf das Buch „Vegan for Youth“ und die damit verbundene Challenge aufmerksam geworden und wollte sie unbedingt testen. Ab 01.01.2014 startete für mich das Experiment „60 Tage vegan“ nach speziellen Regeln mit besonders antioxidantienreichen Lebensmitteln. In dieser Zeit habe ich sehr viele neue und außergewöhnliche Lebensmittel kennengelernt, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte: z.B.  Quinoa, gepuffter Amaranth, Goji-Beeren und Pecan-Nüsse. Ich stand jede freie Minute in der Küche oder habe Blogs gelesen und Youtube-Videos zum Thema vegane Ernährung geschaut. Das ganze Thema hat mich einfach in seinen Bann gezogen und die vegane Küche hat mich überzeugt.

Die 60 Tage sind mittlerweile schon zu 1,5 Jahren veganer Ernährung geworden – nach meinen eigenen Regeln. Ich fühle mich super und kann dir nur raten: Mach dir selbst ein Bild. Schenk festgefahrenen, oft falschen Vorurteilen keinen Glauben, sondern recherchiere selbst. Probier es aus, es funktioniert wirklich! Es wird dir gut tun und du wirst dich besser fühlen als je zuvor. Und wenn nicht? Ich glaube nicht, dass das passiert, wenn du dich wirklich darauf einlassen willst. Aber falls doch, dann bist du eben um eine Erfahrung reicher und hast viel Neues kennengelernt. Einiges davon hat dir dann vielleicht so gut gefallen, dass du es in deinen Alltag integrieren willst, auch wenn du nicht komplett vegan leben möchtest.

Nur wenn du es selbst versuchst, kannst du dir deine eigene Meinung dazu bilden.Natürlich stößt man – besonders anfangs – oft auf Ablehnung und Unverständnis. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du weißt, wie du damit am besten umgehst und wo du Zuspruch findest. Ich durfte dadurch so viele tolle Menschen kennenlernen, die sich für das interessieren, für das auch mein Herzchen schlägt…<3

Danke an alle Gegner des Veganismus, ihr habt mich stark gemacht!

Ich möchte an dieser Stelle mal allen danken, die meiner Ernährung kritisch gegenübergestanden haben und vielleicht auch noch stehen. Ein großer Dank geht an alle Zweifler, Schwarzmaler und an alle, die nicht müde werden immer wieder Argumente gegen meine rein pflanzenbasierte Ernährung vorzubringen. An alle, die „das nie könnten“ und denen das „gesundheitsgefährdend“ erscheint. An alle, denen eine vegane Ernährung „unnatürlich“ vorkommt (was ja eigentlich schon ein Widerspruch in sich ist), an alle, die das „etwas extrem“ finden und schließlich an all diejenigen, die Angst haben, dass ich jetzt endgültig verhungere.

Ihr alle habt mich motiviert zu recherchieren, was an diesen Vorurteilen dran ist, um mich beim nächsten Mal nicht mehr davon verunsichern zu lassen. Ihr habt mich mit euren Zweifeln in die Arme meiner Leidenschaft getrieben – in die Arme der veganen Ernährung und allem, was damit zusammenhängt. Ihr habt mich dazu bewogen, mich tiefgründig zu belesen und herauszufinden, wie ich es am besten anstelle mit der veganen Ernährung, um nicht an einem Mangel zu leiden, sondern um mich rundum wohl zu fühlen.

Danke natürlich auch an alle, die mich von Anfang an unterstützen, die akzeptieren, wie ich leben möchte und sogar teilweise mitziehen.

Veränderung erfordert Mut. Trau dich! Probier es aus und lass dich darauf ein, Neues auszuprobieren. Ich helfe dir dabei.

Brich auf zu neuen Ufern!